Alltags-Lotte,  Fuchs-Futter,  Nasch-Katze,  Uni-Fuchs

Uni Woche Klappe die Dritte

Während ich meinen Blogpost schreibe sitze ich gemütlich auf der Couch, vor mir eine Tasse köstlichen Lieblingstee und eingekuschelt in eine Decke.
Genau die richtige Stimmung also, um zum Abschluss der “Uni-Woche” auf dem Blog ein Rezept für die quälenden Mittagsstunden oder die lange Zugfahrt nach Hause zu posten.
Es herbstelt gewaltig dabei und ist natürlich auch für lange Spaziergänge mit einer Thermoskanne Apfelsaft mit Zimt besten geeignet.  😉
Gefunden habe ich das Rezept übrigens auf einem wunderschönen Foodblog, der mir jedes Mal das Wasser im Munde zusammen laufen lässt.
Zu dem Blog geht es hier entlang
Das Rezept ist im Grunde so simple wie genial.
Eigentlich macht ihr ganz normale Zimtschnecken, nur, dass ihr unter den Teig eine 3/4 Tasee Kürbispüree (soll heißen Kürbis 20 Minuten kochen und dann pürieren) mischt.
Auch die Zimtfüllung habe ich eher weniger schwedisch und mehr nordamerikanisch gehalten.
Sie bestand bei mir aus einer Mischung von gemahlenem Ingwer, Kardamom, Zimt und Muskatnuss, nicht ganz klassisch europäisch, aber sagenhaft gut.
Das auf dem Blog beschriebene Icing habe ich weg gelassen, ich mag es ja nicht so gerne sehr süß.
Und was soll ich sagen? Die Zimtschnecken sind der Wahnsinn.
Herbst pur, würzig, süß, luftig- irgendwie alles auf einmal…

Am allerbesten schmecken sie natürlich warm, aber auch für unterwegs (natürlich mit Vorliebe in einer Fuchsbrotdose) sind sie bestens geeignet.

Möchte irgendjemand eine genaue Übersetzung vom Rezept? Dann liefere ich die gerne nach. 😉
Ansonsten schaut einfach hier entlang, dort findet ihr alles was ihr wissen müsst.


Ich wünsche euch einen wunderschönen Start ins Wochenende
Liebste Grüße
Lotte

Auf Wunsch gibt es heute noch das frei!!! übersetzte Rezept für euch 🙂

Ihr braucht
3/4 Tasse Milch
2 1/4 Tl Trockenhefe
1/2 Tasse Zucker (ich habe braunen Rohrzucker verwendet)
1/4 Tasse geschmolzene Butter
3 Eier
1 Tasse Kürbispüree (Kürbis in Wasser kochen und pürieren)
ca. 6 Tassen Mehl (ich brauchte allerdings 7)
für die Füllung
1 Tasse weiche Butter
1 1/4 Tasse braunen Zucker
1 1/2 Tl Zimt
1 Tl gemahlener Ingwer
1/2 Tl Muskatnuss
1/4 Tl Kardamon 
Das macht ihr
Hefe, Milch und 1Tl Zucker miteinander vermischen und 10 Minuten stehen lassen (an einem warmen Ort!). Butter, Kürbispüree, Eier zusammen mischen bis sich eine homogene Masse ergibt.
Das Mehl nach und nach hinzufügen und auch die Hefe Mischung dazu geben.
Alles ordentlich mit dem Knethaken bearbeiten.
Den Teig ca 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. 
Dann ausrollen, mit Butter bestreichen, den Zucker für die Füllung mit den Gewürzen mischen und darauf verteilen.
Den Teig aufrollen und in Scheiben schneiden. Die Schnecken in eine (oder zwei) Auflaufform geben und noch einmal 1-1,5 Stunden gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei Umluft 180°C ca  20-25 Minuten backen. 
Der Versuch alle abkühlen zu lassen und erst dann zu essen ist bei uns leider kläglich gescheitert 😉
 

4 Kommentare

  • Anonym

    Guten Morgen liebe Lotte,ich wäre dir dankbar für eine genaue Übersetzung. Vielleicht sogar bis heute Abend – dann könnte ich die Zutaten morgen Früh einkaufen und losbacken 😉 Schmeckt der Kürbis gar nicht oder wenig oder sehr raus? Mein "Mitesser" mag keinen Kürbis – aber vielleicht kann ich ihm ja mal zeigen, dass seine heißgeliebten Zimtschnecken auch mit anderen Zutaten lecker schmecken.An dieser Stelle einfach mal ein liebes Dankeschön, dass du deinen Blog weiterführst – trotz Arbeit und Uni! Ich freue mich immer (noch und wieder) über deine Rezepte und all das, was du mit uns allen "da draußen" teilst.Hab' einen schönen Freitag und ein schönes Wochenende @-,-'-,-Herzliche Grüße von derVegetarierin

  • Lotte Fuchs

    Liebe Vegetarierin :-)Vielen Dank für deinen lieben Kommentar!Da ich eben erst nach Hause gekommen bin werde ich es heute leider nicht mehr schaffen das Rezept zu übersetzen. Morgen finde ich aber hoffentlich die Zeit dazu!Zu deiner Frage: Ich persönlich (und mein Freund ebenso- habe extra gefragt ;-)) fand den Kürbis nicht besonders dominant. Allerdings mag ich Kürbis sehr, sehr gerne- von daher bin ich vielleicht nicht die beste Wahl um so etwas einzuschätzen. Hast du es schon einmal mit der Sorte Butternut versucht? Der ist vergleichsweise sanften Geschmack, der leicht nussig ist. Vielleicht ist der angenehmer?Ansonsten viel Spaß beim baldigen Nachbacken — Das Rezept kommt, versprochen!Liebste GrüßeLotte

  • Anonym

    Liebe Lotte,lieben Dank!Verzeih, dass ich nicht daran gedacht habe, dass du ja erst ganz spät aus Dresden zurück sein würdest *schäm* Lass dir mit der Übersetzung Zeit. Ich habe beschlossen, dass ich das Rezept am nächsten Wochenende ausprobieren werde. Ich komme besonders mit den amerikanischen Mengenangaben nicht klar und bin auch nicht 100% fit im Englischen ;-oVielleicht hast du auch einen Tipp / einen Link, was ich mit dem restlichen (Butternut-)Kürbis anfangen kann. Normalerweise verwende ich Hokkaido. Butternut kenne ich noch nicht und würde ihn gerne mal ausprobieren.Und wenn wir gleich dabei sind ;-)) Hast du ein erprobtes Risotto-Rezept, das nicht mit Steinpilzen zubereitet wird?Ach ja: durch dich kam ich auf Halloumi! Seit ich ihn letztes Jahr mal ausprobiert habe mag ich ihn sehr! Danke für all dein kreatives "Fuchs-Futter"!Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, wie gehabt, das Rezept hat jetzt noch n'büschen Zeit ;-)Herzliche Grüße aus dem Nordenvon der Vegetarierin

  • Anonym

    Guten Morgen liebe Lotte,tausend Dank für die Übersetzung!Jetzt noch eine eher praktische Frage zu der "Tassengröße": welche nimmst du? Eine 1/4-Liter-Tasse oder eine kleinere? Ich werde berichten, wenn ich die Zimtschnecken ausprobiert habe.Herzliche Grüße von derVegetarierin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.