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Und manchmal braucht es Kerzenlicht…

Hier war es in letzter Zeit eher ruhiger. Das liegt einerseits an dem Studium, das natürlich Zeit in Anspruch nimmt (Dafür ist es SENSATIONELL gut. Ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass ein Studium so gut und mitreißend sein kann!), andererseits auch daran, dass ich seit einiger Zeit böse Magenprobleme habe, die mir die Laune etwas vermiesen.
Es bloggt sich schlecht über essen und Abendgestaltung, wenn man abends auf der Couch liegt und Fencheltee schlürft.
Da ein Termin beim Fachmann natürlich immer ewige Wartezeit bedeutet (offenbar nicht nur bei Psychotherapeuten  – wer hätte das gedacht) sind meine Abende und Essensgestaltungen momentan eher mäßig spannend.
Es sei denn, ihr hättet gern eine detaillierte Zusammenfassung aller Big Bang Theory Folgen- das ließe sich einrichten.
(Und nur so als Nebenbemerkung: Der nächste Mensch, der mir mit gesunder Ernährung und Schonkost kommt, darf sich auf eine ordentliche Predigt gefasst machen. Immerhin bin ich schon das Kaninchen unter den Menschen- kein Fett, keine schweren Sachen … BlaBlaBla erzeugen bei mir irgendwie das Gefühl man würde mir nicht zuhören.)
Was soll es.
Zum Glück gab es auch Zeiten, in denen normales Essen kein Problem war und ich dazu sogar ein Gläschen Wein vertrug. (Inzwischen nennt man mich die Königen des Fencheltees).
In dieser glorreichen Vergangenheit haben mein Freund und ich uns einen wunderbaren Abend auf dem MDR Turm gegönnt, um dort bei Kerzenschein und erleuchteter Stadt einem dekadenten Mahl zu frönen.
Die Meinungen über den MDR Turm sind unter den Leipzigern eher gemischt.
Viele mögen das Essen dort oben nicht so gerne, eine Meinung der ich mich nicht anschließen kann.
Wunderschön, mit Blick über die Stadt und einer wunderbaren Weinbegleitung hatte dieser Abend durchaus das Potential in die Kategorie “magisch” zu fallen.
Und, wie es sich für die Generation Y klischeemäßig gehört, habe ich ein paar Bilder gemacht, die den Abend festhalten.

Das Menü eignet sich wunderbar um einen verliebten Abend zu verbringen.
Vielleicht, wenn man ganz groß auffahren will, sogar für ein Date (bitte nicht das erste Date, das wäre too much).
Wir haben es auch schon an ein befreundetes Pärchen zur Hochzeit verschenkt.
Wenn ihr dort essen wollt und wünscht einen Ausblick erster Klasse, solltet ihr jedoch 2-3 Wochen vorher buchen. Ansonsten kann es etwas schwierig werden mit dem Blick über Leipzig. Alle weiteren Informationen zum Dinner findet ihr hier.
Geht ihr dort essen- haltet euch an die Weinempfehlung, auch wenn sie noch einmal zusätzlich etwas kostet.
Ich trank dort den besten Rotwein, den ich bisher in meinem Leben getrunken habe (und ich habe ein Faible für gute und nicht ganz billige Weine) und bin immer noch ganz verzückt davon.
Leicht angeschwipst und gut gesättigt, ergibt sich aus einem solchen Abend wie von selbst die Komponente, die es besonders werden lässt- natürlich auch zu einem wesentlichen Anteil durch die Begleitung in der man speist.
Wollt ihr es also in Leipzig einmal besonders werden lassen, ist dieses Menü nicht die schlechteste Idee.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Feiertag heute oder Morgen – ganz nach Region.
Lasst euch nicht von Vampiren, Geistern oder Zombies beißen.
Liebste Grüße
Lotte – die Königin des Fencheltees

Ein Kommentar

  • Polyxena1981

    Das sieht nach einem wunderbaren Abend aus. Magenprobleme kenne ich, leider ist das oft für Menschen, die sie nicht kennen, so gar nicht nachvollziehbar, was dann oft in solchen Phrasen endet.Liebste Grüße zu dir 🙂

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