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Nachrichtenkonsum und Corona

*enthält unbezahlte Werbung

Derzeit hält die Corona Krise uns noch immer fest im Griff. Keine Talk show, kein Podcast, keine Zeitung berichtet derzeit nicht auf Seite 1 von dem Virus, das der Welt den Atem verschlägt (im wahrsten Sinne des Wortes). Gespräche mit Freunden, Familie und Partnern drehen sich um dieses Thema, sogar vor dem Arbeitsplatz macht es nicht halt. Wir drehen uns in einem anderen Rhythmus derzeit und das ist auch gut und richtig so.

Gleichzeitig kommen mit den vielen diffusen Berichten auch unkontrollierbar neue Ängste und Gefühle dazu. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber beim Konsum der Nachrichten schwanken meine Gefühle auf und ab. Ich habe festgestellt: Je mehr ich davon konsumiere, desto verwirrter und zum Teil ängstlicher bin ich.

Wie schafft man also den Spagat zwischen informiert bleiben und die psychische Gesundheit schützen? Zum einen ist es wichtig nicht alle 5 Minuten Nachrichten zu lesen und immer wieder vor dem Rechner/Handy zu hängen. Denn – das sei an dieser Stelle festgehalten – damit ändern wir gar nichts. Das klingt ziemlich hart, aber genau zu wissen in welcher Region gerade in dieser Sekunde etwas geschieht, wird uns nicht weiter helfen, wenn wir unseren Alltag gestalten. Trotzdem ist es wichtig informiert zu sein. Da gehe ich völlig mit.

In diesem Zusammenhang möchte ich euch eine Website vorstellen, die genau für jene Menschen angelegt ist, die auf derzeitige Nachrichten mit Angstsymptomen reagieren. Es ist die Website der Deutschen Angsthilfe. Dort gibt es die sogenannten angstfrei news (einmal hier entlang). Zweimal am Tag nämlich morgens und abends um 08.00 Uhr, werden dort die wichtigsten Nachrichten des Tages zusammengefasst und aufbereitet. Es ist sehr sachlich gehalten, informiert aber auch über aktuelle Fallzahlen, die Zahlen wieder gesund gewordener Menschen und gibt einen sehr genauen Überblick über die Lage. Nach dem Motto “Hört auf zu googlen, das machen wir für euch” seit ihr an dieser Stelle vortrefflich informiert ohne den ganzen Tag immer wieder Websites aktualisieren zu müssen.

Dabei werden auch immer wieder Tipps, Apps und Ideen vorgestellt, die den Umgang mit der Situation erleichtern. Ich bin ein Fan und schlage die Seite auch gerne Patient*innen vor. Übrigens finde ich, sie ist auch hervorragend geeignet, wenn man keine Angststörung hat. Zwei Mal am Tag gründlich informiert zu sein ist viel hilfreicher als alle 3 Sekunden eine Website zu aktualisieren.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und bleibt gesund
Liebste Grüße
Lotte

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