Montagsmotivation

Entspannung to go – eine vorweihnachtliche Montagsmotivation

It’s beginning to look a lot like Christmas… Weihnachten steht vor der Tür, in einer Woche ist es so weit. Und um uns herum beginnt die letzte Hektik mit allen Geschenken, Weihnachtslieder und noch schnell die gesamten Freunde sehen, bevor es in den Urlaub geht. Entspannung ist da oft nicht drin.

In den letzten Wochen war ich allerdings gar nicht in Weihnachtsstimmung, sondern eher im emotionalen Umbruch. So richtig mit Pauken und Trompeten. Ich kann mir vorstellen, damit bin ich nicht die Einzige. Die Weihnachtszeit ist ja für viele Menschen etwas hektisch und manchmal kommt auch noch ein bisschen was oben drauf. 

Was also tun, wenn viel los ist? Ich habe euch einen kleinen Atempause Guide für stressige Zeiten mitgebracht. sechs Dinge, die mir helfen abzuschalten.

Kurzzeitige Wellness – Duschen here we go
Ich liebe es nach einem harten Tag einen kurzen Wellnessmoment zu feiern. Als ich noch in Leipzig wohnte, hatte ich eine Badewanne und man munkelt, dass sich das im kommenden Jahr auch wieder ergeben wird, weil Lotte eventuell erwachsene Dinge wie zusammen ziehen plant. Jedoch habe ich derzeit “nur” eine Dusche zur Verfügung. Am Anfang stürzte mich das in Verzweiflung. Bis ich begann Duschpeelings für mich zu entdecken und einfach dafür unfassbar viel Geld auszugeben. Nichts ist besser um einen harten Tag los zu werden, als ihn einfach abzuschrubben. Wenn das Ganze dann auch noch hervorragend riecht, habe ich ganz einfach 10 Minuten Wellnessoase für zuhause dabei. Dann ist es ganz schnell wieder besser. 

Ein Telefonat mit einer lieben Freundin oder einem Freund
Als ich am Wochenende kurzfristig meine Teilnahme an einer Veranstaltung mit vielen Menschen absagte, dauerte es keine 5 Minuten, bis mich eine liebe Freundin anrief, um zu fragen was bei mir los sei. Eine andere Freundin schrieb sofort eine Nachricht. Ich merke, sobald ich mit anderen Menschen spreche. Sei es über gegenwärtige Schwierigkeiten oder auch über andere Dinge, hebt sich meine Stimmung. Verbindung mit Menschen, die mich kennen und mir zeigen: Da ist mehr als das Problem, sind einfach Gold wert. 

Teatime
Es liegt viel Gutes in einer Tasse Tee. In dem Moment, in dem ich mir erst einmal einen Tee mache, werde ich direkt entspannter. Das funktioniert sogar bei der Arbeit. Sich erst einmal einen Tee machen hat für mich etwas von: Ich nehme mir bewusst Zeit und gönne mir etwas, bevor es weiter geht. Etwas, das ein schluck aus der Wasserflasche für mich niemals kann. Aufstehen, den Wasserkocher anmachen und einen duftenden Tee aussuchen ist für mich etwas Kleines, das Großes bewirkt. Eine Unterbrechung der Hektik.

Atmen, das ist der Trick. Einfach weiter atmen. 
In meinem letzten Seminar haben wir ausprobiert, was geschieht, wenn wir hyperventilieren. Der Effekt war für mich ziemlich seltsam. Mir wurde nicht schwindlig, sondern auch ein bisschen schlecht. Eine Minute falsch atmen, kann eine Menge bewirken. Glücklicherweise gilt dasselbe für eine Minute tief atmen. Für Fortgeschrittene einfach ins Ausatmen noch ein innerliches Wort legen, das Freude bringt. So etwas wie “Ruhe”, “Gelassenheit”, “Freude” oder “Weihnachtsfrieden”. Ich habe durch die vielen Jahre Gesangsunterreicht gelernt wie ich richtig atme. Für alle anderen: Bewusst spüren, wie beim Einatmen sich erst der Brustkorb und dann der Bauch wölbt und beim Ausatmen erst der Bauch und dann der Brustkorb “kleiner” werden. Dann atmet ihr tief 😉

Kreativ sein
Am Samstag verwandte ich sehr viel Zeit um das Weihnachtsgeschenk für meinen Partner hübsch zu machen. Ich würde es euch zu gerne zeigen, aber leider liest er meinen Blog. Blöd gelaufen. Dafür musste ich kreativ sein. Und während im Hintergrund “The Blacklist” lief, versank ich in einen kreativen Prozess, der mich völlig raus nahm aus all den Gedankenkreisen und -kurven der letzten Wochen und Monate. Kreativität ist ein wunderbares Ventil, um einmal ganz abzuschalten und in den Flow einzutauchen. 

Anderen eine Freude machen
Das Thema Freude machen ist ja ganz groß und mit vielen Erwartungshaltungen verknüpft. Ganz besonders in der Weihnachtszeit. Wir sitzen allzu leicht der irrigen Annahme auf, dass Freude machen immer mit hohen Kosten verbunden ist. Das stimmt aber gar nicht. Mein allerschönstes Geburtstagsgeschenk in diesem Jahr, war ein selbst gemachter Adventskalender einer guten Freundin. Sie hat 24 tolle Botschaften über mich verpackt. Jeden Morgen freue ich mich wie eine Schneekönigin darauf eine dieser Botschaften lesen zu dürfen. Sie schrieb mir gestern wie groß ihre Freude war diesen Kalender zu erstellen. Ähnlich ging es mir, als ich den Adventskalender für meinen Partner gestaltete, in dem 24 Dinge, die ich an ihm mag festgehalten wurden. Oder als ich meine ersten Weihnachtskarten des Jahres schrieb. Ich freue mich so sehr darüber, dann freut sich die andere Person, dann freue ich mich, dass sich die andere Person freut. Ein Perpetuum mobile der Freude. Besser geht es quasi nicht. 

Bonus – Tipp: Die richtigen Worte zur richtigen Zeit. 
Oh, ich liebe Bücher. Das ist,  glaube ich,  inzwischen hinreichend bekannt. Sei es um abzutauchen, sich zu vergessen oder die richtigen Worte für die Emotionen zu finden. Bücher, Gedichte und Zitate sind einfach perfekt dafür. In den nächsten Tagen kommt meine Leseliste November (mit reichlich Verspätung) und ich glaube ohne Bücher und Fantasie wäre die Welt ein düsterer Ort. Umso schöner ist es nach einem vollen Tag in der Bahn einfach ein Buch aufzuschlagen und zu verschwinden. 

Was sind eure kurzen Auszeiten in hektischen Zeiten? Habt ihr narrensichere Tipps, die in wenigen Minuten für Entspannung sorgen?

Ich wünsche euch eine wundervolle Vorweihnachtszeit
Lotte, die ihren ersten Urlaubstag heute in der Therme nutzt. 

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