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Hin und wieder zurück

Liebe alle,

Lang, lang ist es her, dass ich einen Beitrag verfasst habe. Dabei bin ich weder untergetaucht, noch hat mich die Freude am Schreiben verlassen. Ich war einfach nur mit 3 Vollzeitarbeitsbaustellen beschäftigt. Da ist zum Einen meine Doktorarbeit gewesen, dann meine Ausbildung zur Psychotherapeutin und letztendlich auch der Arbeitsplatz, mit dem ich meinen Lebensunterhalt finanziere. Nun habe ich meine Doktorarbeit inzwischen abschließen können und somit nur noch 2 Jobs. Das ist erleichternd und schön, aber immer noch viel. Zumal ich nebenher ja auch noch meine Partnerschaft pflegen muss, mich ein bisschen um mich selbst kümmern möchte (practice what you preach) und dazu ja auch noch so lächerliche Dinge kommen wie essen und schlafen. Ach und Sozialkontakte mit Freunden … wobei 2020 macht das ja eher zur Ausnahme. Ich war also nicht weg, sondern nur woanders.

Aber vermisst habe ich das Schreiben trotzdem. Und dabei noch einmal nachgedacht wie es hier künftig aussehen soll. Derzeit bin ich nämlich mitten in der Projektplanung mit Claas der Baer (finden alle Neugierigen auf Instagram). Bleiben Sie dran. Wo soll es nun aber hin mit Lotte Fuchs? Ich möchte ein bisschen mehr Psychologen Geek Content bringen und eure Welt entsprechend wieder mit montäglichen Motivationsposts füllen. Tatsächlich habe ich aber festgestellt, dass ich etwas zögerlich geworden bin, was den Content angeht. Spätestens, wenn Kolleg*innen auf Instagram folgen, wird in meinem Gehirn automatisch aktiviert “Die lachen sicher über deinen Minipsychoblog”. Äh ja, so ist das Imposter Syndrom kann ich gut. Da machen auch Selbsterfahrung und eigene Ausbildung zur Psychotherapeutin nichts dran. Erfahrungsgemäß haben das aber viele Menschen.Nachdem ich nun allerdings am Arbeitsplatz plötzlich 5 Minuten Fame mit einem Beitrag zur Therapie erlangt habe, traue ich mich ein wenig mehr.

Und ich glaube, wenn wir darauf warten, dass alle Welt uns applaudiert und super findet, werden wir leider nie unser Haus verlassen. Um es mit den Worten der von mir sehr verehrten Brené Brown zu sagen:

“Stop walking through the world looking for confirmation that you don’t belong. You will always find it because you’ve made that your mission. Stop scouring people’s faces for evidence that you’re not enough. You will always find it because you’ve made that your goal. True belonging and self-worth are not goods; we don’t negotiate their value with the world. The truth about who we are lives in our hearts. Our call to courage is to protect our wild heart against constant evaluation, especially our own. No one belongs here more than you.”
Brené Brown

In diesem Sinne geht es hier weiter. Ich glaube wir können dieses Jahr alle noch viel Inhalt zu Selbstfürsorge, liebevolles wertschätzendes Miteinander und alltäglichen Glücksmomenten gebrauchen.

Und weil es völlig hervorragend zum Imposter Syndrom und es trotzdem machen passt, habe ich euch ein Foto von mir nach der Verteidigung meiner Dotkorarbeit mitgebracht. Die abgeschlossene Verteidigung ändert nämlich auch nichts an dem Gefühl, dass man eigentlich nicht qualifiziert genug ist um zu sprechen und Raum einzufordern. 😉 Also machen wir das jetzt einfach trotzdem. Hear me roar à la Lannister.

Liebste Grüße
Lotte

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