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Eisheilige Nacht oder warum man manchmal warten sollte

Dieses Jahr bekam ich von meinen Eltern zu Ostern neben diesem wundervollen Geschenk eine kleinere Summe Geld. Ich verwahrte es sorgsam bei mir in der Wohnung, gab es nicht aus und wartete darauf, dass eine zündende Idee käme,was ich damit anfangen könnte,
Gelegenheiten im Alltag gab es genug um sich einmal kurz daran zu bedienen, doch ich wartete ab, ließ das Geld unangetastet und war mir sicher, die passende Gelegenheit würde kommen,
Und tatsächlich, bei einem Konzert von Letzte Instanz in der Peterskirche Leipzig, bot sich genau diese Gelegenheit. Dort wurde nämlich die Eisheilige Nacht angekündigt. Ein Konzert, das jedes Jahr von einer meiner Lieblingsbands (Subway to Sally) organisiert wird und bei dem in diesem Jahr ausschließlich Bands auftraten, die in die Kategorie “Lottes Lieblingsbands” fallen.
Und so investierte ich schließlich in ein Ticket und mein Ostergeld wurde erst unmittelbar vor Weihnachten ausgegeben.
Was soll ich sagen? Es war die beste Entscheidung überhaupt! Da ich bei lieben Freunden in Dresden übernachten durfte, hatte ich die optimale Möglichkeit mir das Konzert anzusehen. Diese Freunde begleiteten mich sogar spontan zum Konzert, blieben aber etwas außerhalb, um dem Getümmel im Konzertsaal zu entgehen. Ich jedoch war mittendrin, tanzte, sang und sprang zu Versengold, Fiddlers Green, Letzte Instanz und Subway to Sally.
Versengold habe ich ja schon einmal hier schwärmerisch erwähnt, Letzte Instanz gab in Dresden ein Heimspiel und Fiddlers Green macht einfach nur Stimmung und gute Laune, Nicht zu vergessen natürlich der Headliner “Subway to Sally”. Eine Band, die sogar Menschen kennen, denen die schwarze Szene sonst gar nichts sagt. Mit ordentlich Brimborium, Feuershow und Stimmung bildeten sie den wunderbarsten Abschluss eines Abends, der ganz dem Tanzen und Mitgrölen Singen gewidmet war.
Welch wunderbare Einstimmung in die Weihnachtszeit!
All jenen, die Musik mit vielen Geigen. Celli und Dudelsack mögen sei die Eisheilige Nacht wärmstens empfohlen. Ihr könnt noch am 26.12. (Bochum)  27.12. (Würzburg), 28.12. (Bielefeld), 29.12. (Bremen) und am 30.12. (Potsdam) teilnehmen. Es lohnt sich das Geld zu investieren, denn schließlich ist das Ganze quasi das beste Line-Up der Welt.
Und weil es so schön ist hier noch einmal einige Kostproben jeder Band. Und, weil ich gerade in alten Fotos gekramt habe und sie euch unbedingt zeigen möchte es irgendwie gut passt, ein paar Neuseelandbilder dazu  😉


In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Tag
Liebste Grüße
Lotte

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